Seit dem 31. August und noch bis zum 05. September laufen in Saarbrücken die Bitburger Badminton Open mit Top-Spielern aus allen voran Asien und Europa. In allen Teildisziplinen – also Dameneinzel, Damendoppel, Mixed, Herreneinzel und Herrendoppel – messen die Teilnehmer sich während dieser Zeit. Heute standen die Viertelfinals auf dem Programm.
Mitten unter den Zuschauern war eine kleine Meute an Trierern, die ihren Weg ins Saarland gewagt hatten. Die ersten Spiele hatten wir leider verpasst, kamen aber pünktlich um den Deutschen Halbfinaleinzug im Mixed mitzuerleben. Danach war insbesondere das ein Eins gesetzte Herrendoppel aus Dänemark eine Augenweide: Zwei 2m Riesen, die in der Abwehr nahezu jeden Ball der wahrlich nicht schlechten Indonesier perfekt abwehrten. Bei den Damen gab es neben hübschen Schwedinnen und Dänen auch packende Kämpfe – oder wie Boris sagen würde: Kriege – doch an die beiden wohl besten Herreneinzel am heutigen Tag kamen sie nicht heran. Im ersten setzte sich ein Tscheche gegen den favorisierten Engländer durch und im zweiten tobte die Halle nach einem wirklich starken Match zwischen einem Dänen und einem Vertreter aus China. Sorry an dieser Stelle, aber ich hab’s mit Namen nicht so! ![]()
Den wahrhaft würdigen Abschluss bildete ein Herrendoppel mit der Neuauflage von Wembley – Deutschland gegen England. Nach schwachem Start kamen die Deutschen mit zunehmender Spieldauer immer besser ins Spiel, konnten den Rückstand im ersten Satz aber nicht mehr aufholen. Dafür gelang im zweiten ein insgesamt verdienter Sieg. Im dritten Satz dann hatten die vier auf Court Numero Uno alle Aufmerksamkeit für sich. Das schien den Jungs auf wirklich zu gefallen, denn bei 21 war noch lange nicht Schluss. Zu meiner großen Enttäuschung fiel die 30 jedoch auch nicht. Beim Stand von 27:26 gelang den Deutschen tatsächlich der entscheidende Punkt, so dass die zwei und die gesamte Halle – bis auf eins, zwei Ausnahmen
– sich auf das morgige Halbfinale freuen können. Da werde ich dann natürlich nicht dabei sein, da ich wichtigere Dinge, wie etwa ein eigenes Punktspiel auszutragen, zu tun habe. Damit ich dafür neben der taktischen Seite, die ich mir heute durchs Zusehen aneignen konnte, entsprechend vorbereitet bin, hab ich vor Ort gleich meine Schläger bespannen lassen. Für zehn Euro pro Saite konnte man das glatt mal machen. Mal schauen, wie es damit Morgen läuft, drückt die Daumen!
Bitburger Badminton Open
3. September 2010, 10:41 pmIt’s gonna be legen… wait for it… dary!
2. September 2010, 11:15 pmSkifahren ist im letzten Jahr nichts geworden, Center Parcs ist dieses Jahr nichts geworden und auch sonst hab ich zugegebenermaßen recht wenig Neuland gesehen. So richtig neu wird es auch vom 09. bis 17. September nicht werden, denn die bulgarischen Grenzen sind mir nicht gänzlich fremd, gab es doch einen durchaus chilligen Urlaub mit Lenny am Goldstrand vor einiger Zeit. Seit vorgestern ist nun der zweite Bulgarienurlaub gebucht. Dieses Mal lautet das Ziel Sonnenstrand, genauer gesagt das 3 Sterne Hotel Kuban. In einer sagenhaft günstigen Last Minute Aktion von Ltur (ja, die haben dafür glatt Werbung verdient) ist sogar ein VIP Paket enthalten. Das kann ja nur genial werden! Als Begleitung hab ich mir den Riad ausgesucht, der schon ganz aufgeregt ist.
Mit ein wenig Glück werden wir noch ein Paar warme Tage mitnehmen können und uns die “letzten” Sonnenstrahlen des Jahres auf den Pelz scheinen lassen.
Vorher und im Anschluss an die Reise gibt es aber einiges zu tun. Zunächst gilt die volle Aufmerksamkeit dem Badminton-Saisonstart am Samstag, dann sind da noch jede Menge Vorbereitungen zu treffen, mit denen ich hier niemanden langweilen will und wenn ich dann ein Jahr älter wieder hier eintreffe, kommt es direkt zum Spitzenspiel und Derby gegen den Trierer Stadtrivalen. Ob ich da schon wieder nüchtern bin? Ich sage mal spontan, egal! Und mir ist auch jetzt schon relativ egal, sollten wir nicht gewinnen, denn gefeiert werden muss dann trotzdem!
Touri Touri
26. August 2010, 11:46 amBis zum Training am Dienstag Abend hatte ich noch die leichte Hoffnung, dass das Mannschaftsturnier in Herxheim am kommenden Wochenende mit dem FSV Tarforst stattfinden würde. Da wir jedoch nicht genug Leute zusammen bekommen haben, musste ich dem Veranstalter leider absagen. Als wie immer sehr flexibler und vorausschauender Mensch hatte ich Riad mit gemeinen Tricks wie etwa Schlafraub dazu gebracht bis Mittwoch Morgen zu bleiben. So konnte ich dann direkt mit ihm gen Heimat durchstarten. Dort ist zwar üblicherweise nicht immer was los, aber wenn die Stadt alle fünf Jahre zur Sail bittet, kommen auch mal ein paar Touristen. Neben der Rekordzahl von 240 angemeldeten Segelschiffen werden über die nächsten drei Tage über eine Million Zuschauer erwartet.
Kaum verwunderlich also, dass sich auch die meisten meiner Freunde um diese Zeit in Bremerhaven tummeln. Wie die nächsten Tage bei mir genau aussehen, weiß ich noch nicht. Aber auch hier wird die Spontanität wohl obsiegen. Ein ganz großes Fragezeichen steht zurzeit hinter meiner Mobilität, weshalb ich auch noch nicht so genau weiß, wie lange ich denn hier im Norden verweile. Nachdem mein Dad mein Auto mal durchchecken hat lassen, während ich mit Riad on the Road war, stellte sich heraus, das selbiges doch so seine Wehwehchen hat. Finanziell betrachtet lohnt sich eine Reparatur eigentlich nicht mehr, aber nach einigen Überlegungen würde auch der Verlust der Mobilität nicht ohne sein. Da ich mich ja in Trier sehr nahe Luxemburg, Frankreich und Belgien befinde und ich neuerdings auch ein Zelt mein Eigen nenne, stand zukünftigen Roadtrips nichts mehr im Wege. Darauf möchte ich im nächsten Jahr nur sehr ungern verzichten.
Mein Kopf wird sich in den nächsten Tagen sicher zu einer Entscheidung durchringen. Das hat er schließlich bisher auch immer geschafft. Bis dahin werd ich das schön nordische Wetter – es ist kühl, windig und regnerisch – genießen, mein Asyl bei meinen Eltern ausnutzen und ordentlich meine Freunde natzen – schließlich hat zuletzt Riad alles abbekommen, nun sind wieder andere dran!
40 Jahre und topfit
22. August 2010, 9:07 pmAlso Trier ist wirklich wunderbar. Das kann Riad inzwischen auch bestätigen. Wie jeder meiner Besucher durfte er heute die Arena des FSV Tarforst begutachten. In heißen Trainingsspielen konnte er sich ganz neue Definitionen von Schweiß machen. Es macht doch immer wieder Laune, Sportler leiden zu sehen! ![]()
Nachdem wir gute zwei Stunden durch die Halle geturnt sind, ließen wir die Einheit in gemütlicher Runde ausklingen. Was dann dort an die Oberfläche kam, muss hier einfach veröffentlicht werden.
Aus dem Munde eines unserer Jugendlichen, dem im zarten Alter von 16 Jahren selbstverständlich noch eine gewisse Erfahrung abgeht, kam bezüglich meines Alters folgende Schätzung: Ja, du siehst halt total alt aus, so um die 40, aber mindestens 30!!!
Glaubt man das? Nun andere Leute hätten sich sicher angegriffen gefühlt, weil das natürlich schon harter Tobak ist, aber ich nicht. Erstens ist es ja bei weitem nicht das erste Mal, dass mein Alter mir Äußerlich ein ganzes Stück hinterher hechelt und zweitens muss man sich Nachstehendes vor Augen führen: Wenn ich tatsächlich mit 40 Jahren noch in der Lage bin so übers Feld zu rennen und nur hin und wieder über kaputte Schläger klage, dann unterschreibe ich das heute sofort! ![]()
Auf jeden Fall hat der Kommentar für ordentlich gute Stimmung gesorgt, so dass es gar nicht so sehr ins Gewicht gefallen ist, dass Riad in derjenige war, der in den Spielen alt aussah (er wollte, dass ich das hier schreibe
). Beate hat mich dann auch noch in Schutz genommen und gesagt, dass ich auf jeden Fall noch als unter 30 durchgehen kann. Damit wurde ich in meiner Einstellung, dass mir die Meinung von Frauen im Allgemeinen eh wichtiger ist, natürlich sofort bestätigt – macht Sinn oder?
Analysis Prüfung erfolgreich bestanden
19. August 2010, 12:53 pmZunächst erst einmal schönen Dank an all diejenigen, die mir heut die Daumen gedrückt haben, es hat sich gelohnt. In der knapp 45 minütigen Prüfung ging es um Konvergenzen, die Exponentialfunktion, implizite Funktionen und noch etwas komplizierteren mathematischen Stoff, mit dem ich euch hier im Blog nicht wirklich belästigen möchte. Nach kurzer Besprechung haben sich die Prüfer auf die Note 1,7 geeignet, womit ich sehr gut leben kann.
Damit ist das Semester nun endlich komplett rum und ich kann mich freien Kopfes anderen Dingen widmen. Erstes To-Do ist natürlich die Frage, wie es mit dem Badminton bei mir weitergeht. Der erste Schritt besteht darin, zu klären, was nun mit dem Turnier nächste Woche ist. Da werd ich heut Abend mal beim Training vorbeischauen, um die ein oder andere Info abzugreifen.
Meine Note in digitale Bildverarbeitung ist mir leider immer noch nicht bekannt, die Leute da scheinen etwas faul zu sein. Aber alles in allem kann ich mit dem ersten Studienjahr zufrieden sein. Das nächste wird dann sicher endlich richtig kompliziert, ich brauche ja schließlich Herausforderungen!
Die Grenzen des Verstandes – Teil 2: Die Wiege der Beziehungen
7. August 2010, 11:53 pmNach einer durchaus durchwachsenen Woche habe ich die Reihe “Die Grenzen des Verstandes” weiter geführt. Im zweiten Teil geht es darum, Beziehungen zu untersuchen und wesentliche Aspekte wie Ehrlichkeit, Kritik, Selbstverständnis und eigene Interessen näher zu beleuchten. Die Fassung ist nicht ganz kurz, also nehmt euch ein paar Minuten Zeit dafür. Der Artikel dient, wie der erste, als Vorbereitung für den eigentlich philosophischen Anteil, der mit dem dritten Teil so richtig starten wird. Da geht es dann um eine der klassischen philosophischen Fragen: nämlich der nach der Moral.
Teil 1: Der Mensch im Wandel
Teil 2: Die Wiege der Beziehungen
Wer sich fragt, warum es eine durchwachsene Woche war, den möchte ich natürlich nicht komplett auf die Folter spannen. In dieser Woche gab es ziemlichen Stress im Badmintonverein, wo ich tätig bin und aller Voraussicht wird das erhebliche Auswirkungen auf die kommende Saison haben. Ein Abgang auch von mir ist Stand heute nicht mehr auszuschließen. Über die Gründe darüber werde ich mich hier allerdings nicht auslassen. Hinzu kommt, dass ich seit dieser Woche erhebliche Probleme mit meinem linken Fuß habe, wo es erst schien, dass ich eine Art Knochenhautreizung hatte, nun das Ganze aber in den Knöchel hinab wandert. Montag werd ich mal beim Doc anrufen und schauen, ob ich zeitnah einen Termin bekomme.
Tom Clancy – Net Force Explorers
5. August 2010, 4:58 pmDer 1998 veröffentlichte Roman Net Force Exploreres – Virtual Vandals von Tom Clancy und Steve Pieczenik präsentiert eine Welt, in der es Menschen möglich gemacht wird, ferne Orte über virtuelle Verbindungen zu besuchen. So kann sich ein Bewohner in Boston so verkabeln, dass er live beim Baseballspiel in Washington in Form eines Hologramms auf der Tribüne sitzt.
Bei einem dieser Spiele kommt es zu einem Überfall und einer Schießerei durch Netz-Vandalen. Hauptakteur Matt Hunter muss ansehen, wie ein guter Freund sich eine Kugel fängt und dadurch verletzt wird. Als Arbeiter bei den Net Force Explorers begibt er sich auf die Suche nach den Schuldigen. Sein Weg führt in dabei offline in seine Schule und online an verschiedenste Orte wie Bälle oder Pressemitteilungen von Diplomanden. Mit Hilfe einer der Vandalen, die er schnell enttarnt, rückt er dem Kopf seiner Gegner zwar immer näher, doch auch die Gefahren werden immer ernster.
Mein Fazit fällt eher negativ aus. Ich bin zwar durchaus computerbegeistert, doch selbst das hilft nicht über die doch recht gradlinige Story hinwegzusehen. Sprachlich ist das Buch nichts besonderes und die Charaktere sind zum Großteil sehr flach. Wer trotzdem mal einen Blick reinwerfen will, die ISBN ist 0-7472-6071-0.
Doppel-Cup
1. August 2010, 12:00 pmAm gestrigen Samstag fand der langersehnte 10. Doppelcup vom FSV-Tarforst statt. Gespielt wurden Damendoppel und Herrendoppel, wobei die Herren in A und B-Klasse unterteilt wurden. Im ersten Spiel trafen Boris und ich auf die späteren Vizemeister, die wir in drei Sätzen niederringen konnten. Im zweiten Spiel dann jedoch mussten wir uns geschlagen geben, so dass die Vorrunde bereits das Aus hätte bedeuten können. Die weiteren drei Gruppenspiele jedoch konnten wir allesamt für uns entscheiden, so dass am Ende Platz 2 in der Gruppe hinauskam, so dass wir das Halbfinale erreichten. Dort jedoch mussten wir dem an diesem Tag besten Doppel vom BC Trier in zwei Sätzen glatt geschlagen geben, so dass Boris Traum vom Tripple leider platzte. Dadurch blieb uns nur noch das Spiel um Platz drei, das wir gegen die Gäste aus Suhl für uns entscheiden konnten. Einen bitteren Beigeschmack hatte dieses letzte Spiel jedoch für mich, denn, wie sollte es dieses Jahr auch anders sein, fünf Punkte vor dem Ende krachten Boris und mein Schläger aneinander und aus die Maus, da war der nächste Schläger hin. Vielleicht sollen mir all diese Ereignisse zeigen, dass ich besser mit dem Badmintonspielen aufhören sollte. Ich werde wohl mal in mich gehen müssen und mir meine Gedanken machen.
Der Besuch des Weinfestes im Anschluss ist leider nicht so gelaufen, wie ich es eigentlich gedacht hätte. Nach dem Turnier hatten sich alle ziemlich schnell ohne weitere Abstimmung zerstreut. Dies wirkte sich dann auch aufs Weinfest aus, so dass man in ziemlich kleiner Runde blieb und relativ zeitig den Weg nach Hause einschlug. Schade, schade, aber es gibt ja immer ein nächstes Mal.
Die Grenzen des Verstandes – Teil 1
31. Juli 2010, 1:17 amVor geraumer Zeit hatte ich angekündigt, mich mit der ein oder anderen philosophischen Fragestellung zu beschäftigen. Zur besseren Lesbarkeit habe ich mich entschlossen, die Texte relativ kurz zu halten und eine Art Serie zu verfassen. Teil 1 dieser Serie beschäftigt sich mit der Veränderung des Menschen. Darunter fallen Fragen wie “Gibt es Alphamenschen, die sich nicht verändern?” oder auch “Welchen Einfluss hat die Umwelt auf den Menschen?”.
Wie viele Teile es in der Serie letztendlich geben wird, ist derzeit noch völlig offen. Über Anregungen oder vielleicht auch Wünsche, dass ich mich zu bestimmten Themen äußern soll, würde ich mich natürlich freuen.
Hier der direkte Link zum ersten Teil: Der Mensch im Wandel
Phase I abgeschlossen
29. Juli 2010, 11:49 pmHeute gibt’s zur Abwechslung mal wieder nur einen kurzen Statusreport, über das, was die nächste Zeit so anstehen könnte. Vorweg allerdings möchte ich der Welt mitteilen, dass ich fleißig am Vorbereiten bin und die erste Phase des Lernens abgeschlossen habe. Nun geht’s ab Morgen eine Ebene tiefer, spannend spannend!
Ansonsten laufen die Vorbereitungen für die neue Badmintonsaison natürlich auf Hochtouren. Am Wochenende gibt’s für Damen und Herren im Doppel-Cup hier in Tarforst die erste Härteprobe. Da ich das Vergnügen und die Ehre habe mit Boris, dem Sieger der letzten zwei Jahre zu spielen, lastet ein nicht geringer Ballast auf meinen zugegeben breiten Schultern. Ab 15 Uhr geht’s am Samstag los, danach geht’s dann wohl geschlossen zum Olewiger Weinfest, das wird sicher nicht minder lustig!
Ansonsten habe ich für die nächsten Tage schon mal ein paar weniger Wolken bestellt, damit man auch mal den neuen Beachvolleyball ausprobieren kann!
